Berufseinsteiger, aufgepasst!

Riestern mit Fonds ist attraktiv

Wer bald in den Beruf einsteigt und gleich mit einem Fondssparplan riestert, hat es im Ruhestand umso leichter. Neben den Zulagen gibt es den Berufseinsteigerbonus gleich schon dazu.

 

Der Berufsstart bedeutet für viele junge Menschen einen großen und wichtigen Schritt ins Leben. Da fällt es erst einmal schwer, gleich an die Zeit nach der Berufstätigkeit zu denken.

Denn schließlich liegen noch viele Jahre eines hoffentlich erfüllten Arbeitslebens vor ihnen.

Doch beim Thema Rente ist frühzeitiges Handeln angesagt. Denn hier gilt für alle das Gleiche: Die gesetzliche Rente allein wird nicht ausreichen, den gewohnten Lebensstandard als Ruheständler weiter zu halten. Darum gibt es bereits seit mehr als zwölf Jahren die Riester-Rente, eine private Vorsorgeform, die vom Staat durch Zulagen und Steuervorteile gefördert wird.

Clevere Berufseinsteiger riestern mit Fonds

Berufsstarter sollten für ihre Altersvorsorge über den Abschluss einer Riester-Rente nachdenken, sagt Jessica Arnold, Beraterin bei der Rüsselsheimer Volksbank. Denn junge Menschen können ihr Erspartes mit einer Riester-Rente besser vermehren als mit anderen Vorsorgevarianten. Das liegt an der kombinierten staatlichen Förderung aus Zulagen und Steuervorteilen.

Je nach den Vorstellungen des Kunden könne man mit Versicherungen, Banksparplänen, Bausparverträgen und Fonds riestern. Gerade Berufseinsteiger seien aber mit Fonds gut beraten. Denn auf lange Sicht kämen solche Geldanlageformen im Hinblick auf die Rendite am stärksten in Fahrt. Viel Zeit bis zum Ruhestand haben junge Leute ja. Zwar kann es zwischenzeitlich immer auch einmal bergab gehen. Aber es ist auch genug Zeit, um die Chancen an den Kapitalmärkten zu nutzen und so später in den Genuss attraktiver Auszahlungen zu kommen, sagt Jessica Arnold.

Bonus für Berufseinsteiger

Einen besonderen Anreiz gibt es für alle unter 25-Jährigen, zum Beispiel Berufseinsteiger und Auszubildende. Sie erhalten 200 Euro als einmaligen Bonus. Dazu gibt es eine jährliche Grundzulage von 154 Euro. Für vor 2008 geborene Kinder kommen noch einmal 185 Euro pro Jahr dazu, für danach geborene Kinder sogar 300 Euro. Darüber hinaus sind die eingezahlten Beiträge sowie die Zulagen zu Beginn der Auszahlphase garantiert. Schon mit geringen Einzahlungen können junge Menschen in den vollen Genuss dieser Zulagen kommen. Um genau zu sein: Vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens abzüglich der Zulagen, mindestens 60 Euro im Jahr müssen dafür angelegt werden, informiert Jessica Arnold.

Oft erhalten Arbeitnehmer zusätzlich zum Gehalt vermögenswirksame Leistungen (VL). Diese lassen sich sehr gut nutzen, um in einen Riester-Vertrag einzuzahlen, sagt Jessica Arnold und empfiehlt, sich beim Arbeitgeber danach zu erkundigen. Sie bietet an, Kunden in einem Gespräch in der Rüsselsheimer Volksbank umfassend zum Thema Riester-Fondssparpläne zu informieren und zu prüfen, ob sie für die persönliche Situation geeignet sind. Bei den Riester-Fondssparplänen ist Union Investment, der Fondspartner der Rüsselsheimer Volksbank, führender Riester-Anbieter mit über 1,8 Millionen Verträgen laut Marktdaten vom 31. Dezember 2014.

Die IBAN setzt sich in Deutschland aus bekannten Bestandteilen, die insgesamt 22 Zeichen umfassen, zusammen. Sie besteht aus einem internationalen Teil, dem zweistelligen Länderkennzeichen (in Deutschland „DE“) und einer zweistelligen Prüfziffer, sowie den ehemaligen nationalen Komponenten, der bisherigen nationalen Kontonummer und Bankleitzahl. Die Prüfziffer dient dazu, eventuelle Zahlendreher zu erkennen, um Fehlüberweisungen zu verhindern, und schafft so noch mehr Sicherheit für die Bankkunden. Ihre IBAN finden Verbraucher beispielsweise auf ihrer Girocard oder ihren Kontoauszügen. Wer eine Rechnung begleichen muss, entnimmt die IBAN der Rechnung oder dem Briefbogen des Vertragspartners. Findet man diese Angaben dort nicht, sollte man den Vertragspartner danach fragen.

Unternehmen und Vereine setzen bereits seit 2014 ausschließlich die SEPA-Verfahren ein. „Vor der Umstellung unserer Firmenkunden auf die SEPA-Verfahren haben wir ausführliche Unterstützung und viele Veranstaltungen angeboten, um den Firmenkunden die Möglichkeit zu geben, sich aus erster Hand zum Thema zu informieren. Seinerzeit ist die Umstellung reibungslos verlaufen. Seitdem ist SEPA für Unternehmen gelebter Alltag und damit haben sich auch die Verbraucher bereits an die IBAN gewöhnt. Wir gehen auch aufgrund der seit Jahren laufenden intensiven Kundeninformationen aller an SEPA Beteiligten davon aus, dass nun auch dieser letzte Schritt der Umstellung auf SEPA erfolgreich verlaufen wird“, so Markus Walter, Vorstand der Rüsselsheimer Volksbank.

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken haben die Kontodaten aller Kunden längst auf die SEPA-Zahlverfahren umgestellt. Dies erfolgte für die Daueraufträge sowie für die gespeicherten Überweisungsvorlagen im Onlinebanking bereits Ende 2013 automatisch. Wer noch eine nicht SEPA-fähige Banking-Software zu Hause verwendet, dem helfen unsere Berater und Beraterinnen gerne. Alle Softwareprodukte der genossenschaftlichen FinanzGruppe sind seit Jahren fit für SEPA.

Kunden, die Onlinebanking auf Smartphone oder Tablet betreiben, können mobile Banking-Apps wie z.B. „VR-Banking“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken bequem nutzen. Seit Ende 2014 sind zudem sogenannte QR-Codes bei Überweisungen nutzbar. Diese Codes werden künftig immer häufiger auf Rechnungen oder Zahlscheinvordrucken zu finden sein. Sie enthalten analog zum Überweisungsbeleg relevante Zahlungsdaten wie Empfängername, IBAN, Zahlbetrag und Verwendungszweck. Die Nutzung des QR-Codes ist schnell, bequem und reduziert die Gefahr von Fehleingaben. Um eine Überweisung so zu tätigen, scannt man den QR-Code der Rechnung oder des Überweisungszahlscheines mit der entsprechenden Funktion in der Banking-App ein.