Aktienanlagen rund um die Welt

am 31. März 2014

„Ein globaler Aktienfonds gehört ins Depot“

Weltweit finden sich immer attraktive Anlagechancen. Doch viele deutsche Privatanleger sind nicht dabei. Das muss sich ändern, denn Geldanlagen in Aktien sind vielversprechend und die Alternativen rar.

Immer weniger Privatanleger besitzen Geldanlagen mit Aktien. Das hat die im ersten Quartal 2014 vom Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment durchgeführte Studie erneut gezeigt. Stattdessen zählen Sparkonten, Sparbücher und Banksparpläne mit 77 Prozent zu den meistgenutzten Anlageformen deutscher Privatanleger. Das sind schlechte Nachrichten. Denn in den letzten Jahren haben Aktien ihre besondere Stärke bewiesen. Wer keine Aktien oder Aktienfonds besitzt, verzichtet auf eine ertragreiche Anlageform.

Mehr Mut zu Aktien

„Aktienkurse schwankten in den letzten Jahren stark, so dass deutsche Privatanleger in vielen Fällen Aktienanlagen meiden. Sie investieren lieber in die klassischen Spareinlagen“, erklärt Maren Eichin, Expertin bei der Rüsselsheimer Volksbank. „Doch angesichts historisch niedriger Zinsen ist dies zunehmend problematisch. Denn abzüglich der Geldentwertung und eventueller Steuern verlieren sie mit solchen gering verzinsten Anlagen real jedes Jahr Geld. Dieses Risiko ist vielen nicht bewusst.“ In Marktsituationen wie der aktuellen sollten Aktien ein wichtiger Bestandteil im Depot sein, so M. Eichin und erinnert, dass sich zum Beispiel der DAX im letzten Jahr sehr positiv entwickelt hat, ebenso wie andere wichtige Indizes. „Anleger sollten mehr Mut zu Aktienanlagen finden.“ Denn Aktien seien historisch betrachtet derzeit immer noch nicht teuer, und die lockere Geldpolitik der wichtigsten Industrienationen unterstütze die Aktienmärkte weltweit.

Weltweit nach ertragsstarken Unternehmen suchen

Im Vergleich zu einzelnen Aktien seien Fonds eine gute Alternative. Denn ein Aktienfonds investiere in eine Vielzahl von Unternehmen, die von Experten intensiv auf ihre Substanz- und Ertragsstärke hin überprüft würden. Ein Fonds biete außerdem den Vorteil einer breiten Risikostreuung und – im Vergleich mit einzelnen Aktien – den Vorteil von nicht so hohen Kursschwankungen. „Anleger sollten bei Aktienanlagen die ganze Welt im Blick haben. Einglobal anlegender Aktienfonds gehört daher als Basis in jedes Depot. Hier können die Fondsmanager aussichtsreiche Aktien in Deutschland, Europa, USA, Japan und den Schwellenländern ermitteln – je nachdem, wo die Chancen gerade am größten erscheinen“, erklärt M. Eichin. Auch in turbulenten Zeiten böten sich viele Möglichkeiten für attraktive Aktieninvestments. „Ein solcher Fonds eignet sich auch als Sparplan, also wenn Kunden regelmäßig und bequem kleinere Beträge anlegen möchten“, ergänzt M. Eichin. Dennoch sollten Anleger bereit sein, für die tendenziell höheren Ertragschancen einer Aktienanlage auch höhere Risiken in Kauf zu nehmen. Und sie sollten langfristig denken. Dazu bietet M. Eichin Interessierten gerne ein persönliches Gespräch in der Rüsselsheimer Volksbank an. So könne man gemeinsam ermitteln, ob sich ein globaler Aktienfonds für die persönliche Geldanlage eigne. Die Rüsselsheimer Volksbank arbeitet mit Union Investment, der Fondsgesellschaft in der genossenschaftlichen FinanzGruppe, zusammen.