Immobilien: Chancen rund um den Globus

am 26. August 2014

In vielen Ländern außerhalb Europas wachsen Wirtschaft und Bevölkerung. Wer die Wachstumschancen nutzen und in den weltweiten Immobilienmarkt investieren möchte, kann sich zu Offenen Immobilienfonds informieren.

Weltweit ist die Nachfrage nach Gewerbeimmobilien hoch. Und sie steigt weiter. Denn die meisten Experten erwarten ein Wachstum der Wirtschaft in den großen Industrienationen. Besonders in den USA, dem mit Abstand größten Markt für Gewerbeimmobilien, sowie in Asien verläuft die Marktentwicklung sehr dynamisch. Und so bieten die globalen Immobilienmärkte derzeit großes Anlagepotenzial und gute Chancen auf Erträge. „Tokio, Seoul, Singapur, Sydney – wer hier investieren will, trifft auf etablierte und liquide Immobilienmärkte, die momentan attraktive Aussichten bieten“, sagt Bernd Schildge, Experte bei der Rüsselsheimer Volksbank. Das Gleiche gelte auch für die amerikanischen Büromärkte. Insbesondere der US-amerikanische Immobilienmarkt böte aufgrund seiner Größe und seiner derzeitigen Position im Marktzyklus vielfältige Investitionschancen. Aber auch Kanada und Mexiko seien interessante Standorte.

Internationalität ist ein Muss

Je breiter international in Immobilien investiert wird, desto stärker verteilt sich das Risiko. „Für private Anleger eignen sich daher indirekte Immobilienanlagen über einen Fonds“, sagt B. Schildge und führt Wichtiges zur Orientierung auf: Beispielsweise investieren Offene Immobilienfonds in eine Vielzahl von Gebäuden wie Büros, Einkaufszentren und Hotels. Damit können Anleger einfach und bequem in Gewerbeimmobilien anlegen – weltweit. Die Verwaltung der Objekte in solchen Fonds steuern erfahrene Experten. Sie untersuchen attraktive Regionen und Gebäude und achten auf eine ausgewogene Mischung der Immobilien, etwa im Hinblick auf Größe, Nutzungsart, Branche der Mieter, Alter der Gebäude, Region und Mietvertragslaufzeiten. Auf diese Weise sind diese Immobilienanlagen unabhängiger von Entwicklungen einzelner Länder, Branchen und Unternehmen. „Ziel ist es, hohe Vermietungsquoten und folglich regelmäßige Einnahmen für den Anleger zu erzielen“, nennt B. Schildge einen weiteren Punkt, auf den alle Interessenten bei der Fondsauswahl schauen sollten.

Selbst wer auf Nachhaltigkeit in der Geldanlage Wert legt, wird bei Offenen Immobilienfonds, deren Immobilien bereits teilweise für Nachhaltigkeit zertifiziert sind, nicht enttäuscht. „Die sogenannte Going-Green-Strategie wird laut der Immobilienexperten von Union Investment Real Estate, unserem Fondspartner, immer wichtiger. Um die Objekte besser vermieten und verkaufen zu können, werden sie vermehrt im Hinblick auf Aspekte der Nachhaltigkeit bewertet und zertifiziert“, erklärt B. Schildge.

„Grundsätzlich eignet sich eine solche Geldanlage für risikoscheue und vor allem langfristig orientierte Anleger, die mäßige Risiken akzeptieren. Ihr Kapital sollten sie dabei mindestens fünf Jahre investieren. Doch ob ein Offener Immobilienfonds letztlich auch für die eigene Geldanlage passt, lässt sich am besten in einem persönlichen Gespräch klären“, resümiert B. Schildge von der Rüsselsheimer Volksbank.