Abschied vom Sicherheitsdenken

am 10. Februar 2014

Deutsche Anleger müssen ihre Geldanlagen neu ausrichten. Denn sie können ihr Vermögen nur erhalten und steigern, wenn sie es über verschiedene Anlageklassen streuen – wobei es interessant ist, über Investmentfonds nachzudenken.

Über fünf Billionen Euro, genauer 5.027 Milliarden Euro, betrug das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland zum 30. Juni 2013. Diese Zahl, die die Deutsche Bundesbank bekannt gegeben hat, klingt beeindruckend – und sie ist es auch. Doch schaut man genauer hin, sind diese finanziellen Rücklagen der Deutschen einem Risiko ausgesetzt: Wertverlust. Denn ein Großteil dieses Vermögens ist allein in Bargeld und Einlagen angelegt – Geld, das derzeit nur sehr geringe oder gar keine Zinsen abwirft. Auch wird das Umfeld niedriger Zinsen in der Eurozone auf absehbare Zeit so bleiben, wie der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi bei der Ratssitzung am 9. Januar 2014 erneut bestätigt hat: „Dabei halten wir eindeutig an unserem Zinsausblick fest und erwarten, dass sich der Leitzins für geraume Zeit auf dem derzeitigen oder einem noch niedrigeren Niveau bewegen wird.“ Und die Inflation nagt zusätzlich am hart erarbeiteten Wohlstand.

Anlagekultur neu ausrichten

Der Grund ist der stark ausgeprägte Wunsch deutscher Anleger nach Sicherheit. Dieser bestimmt seit Jahrzehnten die Auswahl ihrer Geldanlagen. Heute ist hier jedoch ein Umdenken nötig, wollen sie ihren Wohlstand zumindest sichern und bestenfalls vermehren. „Die Deutschen müssen ihre Anlagekultur neu ausrichten“, sagt Ralf Kempe, Experte bei der Rüsselsheimer Volksbank eG, und nennt einen der wesentlichen Punkte. „Vermögen erfordert Struktur. Das heißt zunächst einmal, nicht einseitig, sondern ausgewogen zu investieren.“ Dazu sei es vernünftig, für Teile des Vermögens etwas mehr Risiko zuzulassen. Denn nur so könne man heute einen angemessenen Ertrag erzielen und seinen Wohlstand nachhaltig sichern.

Einfach ginge dies mit Investmentfonds, die das Vermögen über verschiedene Anlageklassen breit streuen. Sie böten eine gute Verteilung, die für Privatanleger alleine kaum erzielbar sei. „Investmentfonds können Anlegern dabei helfen, den Weg aus dem Zinsdilemma zu finden“, sagt R. Kempe. „Wer in höher rentierliche Anlagen investieren möchte, kann über einen bedürfnisorientierten Ansparplan nachdenken. Bedürfnisori-entiert heißt, dass jeder Kunde eine auf sein individuelles Risiko- und Anlageprofil zugeschnittene Lösung erhält.“

„Passende Produktlösungen hat beispielsweise Union Investment, unser Fondspartner aus der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Doch natürlich kommt es dabei auch auf eine gute Beratung an. Wir von der Rüsselsheimer Volksbank verstehen uns als Partner und Wegbereiter, mit dem Sparer und Anleger finanzielle Ziele erreichen können, und der auch auf mögliche Risiken hinweist“, sagt R. Kempe. Gerne informiere er in einem persönlichen Gespräch über Geldanlagen, mit denen Anleger ihren Wohlstand sichern können.