Fondssparpläne dynamisieren - So kann Sparen besser sein

am 07. November 2014

Fondssparpläne sind komfortabel, flexibel und zeitgemäß. Mit einer Dynamisierung können Fondssparer ihren Vermögenszielen schneller näherkommen und zusätzlich ihren erreichten Wohlstand ausbauen.

Das aktuelle Umfeld niedriger Zinsen ist ein wichtiger Grund für Sparer, die Vermögensstruktur zu überprüfen. Denn wer verliert schon gerne Jahr für Jahr an Kaufkraft? Aber wie kann Geld in diesen Zeiten angespart werden? Fragen, die sich derzeit viele Sparer stellen, denen es darum geht, Mittel und Wege zu finden, den Vermögenszielen näherzukommen. Wer über Vermögen verfügt, das mit der Zeit wachsen soll, braucht heutzutage eine gute Anlagestrategie.

Ein kleines Mehr in schöner Regelmäßigkeit

Um den langfristigen Folgen der niedrigen Zinsen für das Ersparte zu begegnen und womöglich den erreichten Wohlstand auszubauen, sind rentierliche Anlageformen, beispielsweise Fondssparpläne mit Aktienanteil, ein guter Weg, sagt Stefan Höllein, Experte bei der Rüsselsheimer Volksbank. Solche Sparpläne sind komfortabel, fortschrittlich, und mit Fonds ist das Vermögen breit gestreut. In der Regel zahle man über einen längeren Zeitraum gleichbleibende Beträge ein. Mit einer Dynamisierung der Sparraten können Fondssparer persönliche Wünsche noch schneller realisieren. Das bedeutet, dass sich der Sparbetrag automatisch jährlich um einen gewissen Prozentsatz erhöht, den man zuvor selbst festgelegt hat, erklärt S. Höllein weiter. Der Sparer könne die Sparrate zum Beispiel individuell an die zukünftige Einkommenssteigerung angleichen. Ganz komfortabel und ohne Aufwand für den Sparer passe sich ein solcher Fondssparplan so den finanziellen Möglichkeiten an.

Dynamisierte Fondssparpläne erhalten Kaufkraft

Inflation, also der Verlust an Kaufkraft, wirkt sich auf das Geldvermögen aus. Durch eine Dynamisierung können Anleger diese Auswirkungen abfedern, erläutert S. Höllein einen weiteren wichtigen Aspekt und nennt ein Beispiel: ‑Selbst bei einer recht geringen Inflation von einem Prozent bleiben von 1.000 Euro nach zehn Jahren nur noch 905,29 Euro übrig. Je höher die Inflation sei, desto stärker seien die Auswirkungen. Schon bei einer jährlichen Rate von drei Prozent wäre die Kaufkraft von 1.000 Euro nach zehn Jahren um mehr als ein Viertel weggeschmolzen, und das Geld wäre nur noch 744,09 Euro wert, rechnet S. Höllein vor. Wer von Anfang an seine Einzahlungsbeträge jährlich steigere, könne diesem Effekt entgegenwirken. Die nötige Flexibilität sei nach wie vor gegeben, denn man könne die Dynamisierung in der Höhe anpassen oder auch beenden.

 

S. Höllein zieht ein Fazit: Fondssparen kann Sparen insbesondere im aktuellen Umfeld niedriger Zinsen attraktiver machen. Je länger Sparer ihr Geld arbeiten lassen, desto besser kann es sich entfalten. Und sicher ist: Sie kommen ihren Zielen mit größeren Schritten Stück für Stück näher, wenn sie die Sparrate regelmäßig erhöhen. Mit einem dynamisierten Fondssparplan könnten Sparer die Kaufkraft ihres Geldes erhalten und den Wohlstand weiter ausbauen. Vorab spiele jedoch ein Beratungsgespräch eine wichtige Rolle. Denn dabei würden auch die Risiken der Fondsanlage, wie zum Beispiel das Risiko marktbedingter Kursschwankungen sowie das Ertragsrisiko, besprochen. Die Rüsselsheimer Volksbank arbeitet mit Union Investment, der Fondsgesellschaft der genossenschaftlichen FinanzGruppe, zusammen.