Pressemitteilung

Bargeldlos bezahlen liegt im Trend – auch bei der Rüsselsheimer Volksbank Corona führt zu einer stärkeren Nutzung digitaler Möglichkeiten für Geldgeschäfte

Rüsselsheim. Die Hälfte der Deutschen würde grundsätzlich noch häufiger mit Karte oder Smartphone bezahlen als bislang. Das bestätigen aktuelle Ergebnisse einer bundesweiten repräsentativen YouGov-Umfrage* im Auftrag der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Genossenschaftsverband – Verband der Regionen.

Durch die neuen Herausforderungen der Corona-Pandemie sehen wir uns in unserem Kurs bestätigt, als genossenschaftlicher Finanzdienstleister mit unserer girocard oder unserer App den Kunden moderne Wege für die Abwicklung ihrer alltäglichen Geldgeschäfte anzubieten“, sagt Vorstand Josef Paul.

Das zeigt sich gerade auch beim kontaktlosen Bezahlen, das mit dem Smartphone oder der girocard erfolgen kann. Die Daten werden verschlüsselt mit dem Terminal an der Kasse ausgetauscht, wenn die Karte oder das Smartphone vor das Lesegerät gehalten wird. Bei Beträgen bis 50 Euro muss auch keine Geheimnummer (PIN) eingegeben werden. In Supermärkten, Discountern und allen größeren Einzelhandelsgeschäften ist dies laut der YouGov-Umfrage fast überall möglich. Bei der Online-Umfrage mit 2.028 Teilnehmerinnen und Teilnehmern nennen größere Anteile der Befragten auch Situationen, bei denen das Bezahlen mit Karte oder Smartphone ihrer Erfahrung nach nicht geht: An der Spitze dieses Rankings liegen Bäckereien, Metzgereien und Kioske, aber auch Taxis, Nahverkehr und Friseurgeschäfte – also eine ganze Reihe alltäglicher Bedarfssituationen.

„Fehlende Terminals an vielen Standorten bremsen offenbar erheblich den Trend zum bargeldlosen Bezahlen“, stellt Pauls Kollege Markus Walter heraus. „Selbstverständlich unterstützen wir unsere Kundinnen und Kunden gerne bei allen Fragen rund um die Schaffung entsprechender Möglichkeiten. Mit der VR Payment verfügt die genossenschaftliche FinanzGruppe über ein Spezialunternehmen für solche Lösungen. Alle Kartenterminals von VR Payment sind kontaktlosfähig und können damit auch Zahlungen von mobilen Endgeräten akzeptieren. Im Netzbetrieb von VR Payment sind mehr als 145.000 Terminals im Einsatz – und das über alle Branchen hinweg.“

Zwei Drittel der volljährigen Deutschen glauben der Umfrage zufolge, dass sie einen guten Überblick über die Angebote ihrer Bank haben, um Geldgeschäfte digital zu erledigen – nur ein Viertel glaubt das nicht. „Wir müssen gerade auch diesen 25 Prozent konkrete Unterstützungsangebote für die Nutzung digitaler Angebote machen“, betont Josef Paul. „Unsere Aufgabe als Genossenschaftsbank ist es, für die Menschen Brücken zu bauen zwischen digitaler Welt und Heimatbank. Wir sind und werden keine anonyme Direktbank – die Zukunft ist persönlich und digital.“

Die Umfrage zeigt insgesamt eine große Offenheit gegenüber persönlichen Service- und Beratungsleistungen, die nicht in Präsenz stattfinden. Einem telefonischen Angebot für einfache Serviceleistungen wie Freistellungs- oder Daueraufträge stimmen 55 Prozent zu, 29 Prozent lehnen diese Möglichkeit ab. Auch für Beratungen zu Geldanlagen, Vorsorge oder Finanzierungen auf digitalem Weg besteht eine hohe Akzeptanz digitaler Kanäle: Immerhin 49 Prozent würden solche Angebote per Video-Chat, Online-Chat, geteiltem Bildschirm etc. befürworten, nur ein Drittel sieht das anders. Für telefonische Beratungen lautet das entsprechende Verhältnis 44 Prozent gegenüber 39 Prozent. „Immer mehr Kundinnen und Kunden nutzen situativ die verfügbaren Kanäle und stellen einen hohen Anspruch an deren Vernetzung. Diese Vernetzung stellt zunehmend den eigentlichen Mehrwert für sie dar“, meint Josef Paul. „Unseren klassischen Vorteil der Nähe transportieren wir so ins digitale Zeitalter.“

* Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.028 Personen zwischen dem 26. und 29.03.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.