Ferien in Hessen: Sicher bezahlen, Konto im Auge behalten

Rüsselsheimer Volksbank eG gibt wichtige Tipps „rund ums Geld“ für einen sicheren Urlaub

Rüsselsheim. Nächste Woche beginnen die Sommerferien in Hessen. Wenn Corona nicht doch noch einen Strich durch unsere Urlaubspläne macht, liegen nun die schönsten Tage und Wochen des Jahres vor uns. Im Idealfall doppelt geimpft, steht der Traumreise, dem Familienurlaub oder der Bildungsreise hoffentlich nichts mehr im Wege.

Aber neben gesundheitlicher Vorsorge gilt für den Sommerurlaub, auch in Geldsachen rechtzeitig zu planen und die notwendigen Vorbereitungen für eine möglichst sichere Ferienzeit zu treffen. Das betrifft vor allem den Zahlungsverkehr. „Deshalb sollte man sich vor der Reise informieren, wie man vor Ort bezahlen kann, wie man seine Zahlungsmittel schützen und verwahren kann sowie gleichzeitig sein Konto vor unerlaubten Besuchen bewahrt“, mahnt Britta Pfeifer-Lachmann, Privatkundenberaterin der Rüsselsheimer Volksbank eG, zur Vorsicht.

Wie viel Bargeld sollte man mit sich führen? Und wie verwahrt man seine Reisekasse am besten? Was ist bei der Nutzung von Geldautomaten von fremder Kreditinstitute zu beachten? Und welche Vorteile und Möglichkeiten bietet der elektronische Zahlungsverkehr mittels Kredit- und EC-Karten?

Britta Pfeifer-Lachmann: „Ohne Bargeld geht es nicht. Man sollte sich allerdings vor Augen halten, dass der finanzielle Schaden groß sein kann, wenn man zuviel Bargeld mit sich führt und dieses gestohlen wird. Einmal gestohlen, immer verloren.“ Deshalb sollte man nur so viel ,Cash‘ mit sich führen, wie nötig. Dabei ist zu bedenken, dass man in kleinen Restaurants oder kleinen Läden nicht immer mit Karte bezahlen kann, also eine gewisse Barreserve erforderlich ist.

Viel wichtiger aber sind Kreditkarten sowie Giro- beziehungsweise EC-Karten. „Die von der Rüsselsheimer Volksbank eG zur Verfügung gestellten EC-Karten gelten europaweit, unsere Kreditkarten weltweit,“ erläutert Pfeifer-Lachmann. Kredit- wie EC-Karten bieten gleich zwei Vorteile, stellt die Kundenberaterin heraus: „Erstens kann man damit am Geldautomaten im Urlaubsort Bargeld abheben. Zweitens hat man die Möglichkeit, direkt mit der Karte in den meisten Hotels und vielen Restaurants und Läden zu bezahlen.“ Damit kann man große Bargeldbestände ersetzen. Ein weiterer Vorteil: Beide Zahlungsmittel gewährleisten bei Diebstahl und Missbrauch eine hohe Sicherheit, selbst wenn die Kartendaten ausgelesen wurden und die Unterschrift kopiert wurde. Daher empfiehlt Pfeifer-Lachmann: „Das Tageslimit nicht zu hoch ansetzen, nur bei Bedarf einmalig über die Online-Funktion erhöhen und nach dem Zahlungsvorgang wieder senken. Und: Regelmäßig via Online-Banking schauen, welche Kontobewegungen stattgefunden haben, um im Ernstfall das Konto sperren zu lassen.“ Daher sind vor dem Urlaub auch die Limits zu prüfen, ggf. anzupassen und die Rufnummer für die Kartensperrung zu notieren.

Diese Rufnummer ist die 116 116 bzw. 0049 116 116 aus dem Ausland. So kann man rund um die Uhr sein Konto zügig sperren lassen. Wichtig: IBAN griffbereit haben. Daher sollte nicht nur der Sperrnotruf, sondern auch die IBAN am besten gesondert notiert und getrennt von der Kredit- bzw. EC-Karte aufbewahrt werden.

Stichwort Sicherheit: Bei der Aufbewahrung und Mitführung der Geldbörse sollte man Folgendes beachten: Nicht zu empfehlen ist bei Männern die hintere Hosentasche und bei Frauen die locker über die Schulter gehängte Handtasche, womöglich noch ohne Verschlussmöglichkeit. Also wenn schon Hosentasche, dann die vordere, damit man sein Portemonnaie immer spürt. Die Handtasche sollte man sicher verschließen und möglichst vor dem Körper tragen und festhalten.